Der Ossiacher See ist einer der südlichsten Seen in Österreich.
Er befindet sich nordöstlich von Villach und südwestlich von Feldkirchen und ist der drittgrößte See Kärntens.
Er liegt auf einer Höhe von 501 m ü. A. und ist an seiner tiefsten Stelle 52 m tief, die Fläche beträgt ca. 10,5 km².
Die größte Ausdehnung erreicht er von Südwesten nach Nordosten mit einer Länge von etwa 10,2 km, an der schmalsten Stelle
zwischen Ostriach und Ossiach ist der See ungefähr 600 Meter breit. Der See ist eingebettet zwischen den bewaldeten
Steilabfällen der Gerlitzen im Norden und den westlichen Ausläufern der Ossiacher Tauern im Süden. Der Ossiacher See
ist holomiktisch, das heißt, er wird während der Zirkulationsphasen im Frühjahr und Spätherbst bis zum Grunde durchgemischt.
Naturbelassene Seen- und Uferbereiche des Ossiacher Sees wurden zu Natur- und Landschaftsschutzgebieten erklärt.
Die Ostbucht wird von der Bleistatt eingenommen, einem ehemaligen Moor (Bleistätter Moor), das von der Tiebel,
dem Hauptzufluss des Sees, durchströmt wird. Entwässert wird der See über den Villacher Seebach in die Drau.
Der Hauptort am See ist Ossiach mit dem bekannten Stift Ossiach, größte Gemeinde jedoch Villach mit dem Ortsteil
Landskron. Der Rest des Sees verteilt sich auf die Gemeinden Treffen mit Annenheim und Sattendorf sowie Steindorf
mit dem Ortsteil Bodensdorf. Der See verfügt über ein wunderschönes Panorama. In Klagenfurt befindet sich der nächste
internationale Flughafen.
Der Ossiacher See ist ein beliebtes Urlaubsziel, jährlich zieht es zahlreiche Touristen dorthin. Am Seeufer befinden sich einige Hotels, Pensionen und Campingplätze.Um den See führt mit dem Ossiacherseeradweg R2 auf etwa 25 km ein sehr familienfreundlicher Radweg mit wenig Verkehr und kaum Steigungen.
Den See erreicht man